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Der rote Kreis (BRD 1959)

insgesamt bereits viermal verfilmt.zählt zu den frühen Beispielen der Serie.Produzent wendland der die Serie prägte ,war hier noch nicht am Werke.Und doch ist dieser Film typisch für die Kriminalfälle ala Wallace.Die vielen falschen Fährten auf die die Zuschauer und Inspektor immer wieder geführt werden bauen falsche Verdächtige auf und lenken vom eigentlichen Täter ab.Die Lösung kommt immer am ende ziemlich plötzlich und-mit Ausnahme dieses Films-überraschend.Um Glaubwürdigkeit oder Logik der Konstruktion hat sich dabei keiner geschert,auch das ein Merkmal der meisten Wallace-Romane und seiner deutschen Verfilmungen.

'Der rote Kreis' ist genau das, was schon die damalige Werbung versprach: ein perfekter Krimi. Das Drehbuch steht in Qualität und abwechslungsreicher Handlung dem 'Frosch mit der Maske' in nichts nach. Regisseur Roland inszenierte zwar nicht so actionreich und 'hart' wie Reinl, zahlreiche optische Gags (z. B. Entlassung des Diebes im französischen Gefängnis) und gekonnter Einsatz von zurückhaltender Komik (Szenen mit Arent und Fürbringer) zeugen aber auf jeden Fall von einer stilvollen und handfesten Inszenierung. Roland erweist sich durch einige Szenen sogar als eiskalter Thriller-Regisseur (z. B. Mord mit Lastwagen) Kameramann Pehlke zeigt sich zwar weniger beweglich als Kalinke beim Wallace-Erstling, dafür filmt er um so kontrastreicher. Die durchweg guten Schauspieler geben ihr bestes und die Neulinge Wussow und Saebisch stehen den Darstellern der Hauptrollen des Vorgängers in nichts nach. Renate Ewert ist äußerst talentiert und hätte auch weitere Wallace-Filme bereichern können. Die Darsteller der Nebenrollen sind auch hier ausdrucksstark in Szene gesetzt. Die Titelmusik hätte eingängiger geraten können. Sonst gibt an diesem durchweg unterhaltsamen und logischen Krimi nichts zu bemängeln.

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Kritik: Sicherlich hat es nicht unerheblich zum Erfolg der Edgar-Wallace Reihe beigetragen, dass der zweite Film dem ersten qualitativ wenig nachstand.
Das Drehbuch von Egon Eis und dem von Regisseur Jürgen Roland an Bord geholten Wolfgang Menge vermag zu überzeugen, legt halbwegs geschickt falsche Fährten aus und bietet eine befriedigende Auflösung. Nach der Logik zu fragen macht bei den Wallace-Filmen nicht viel Sinn und so wollen wir uns mit Fragen wie der, warum nach fast 20(!) Morden die Erpressungsopfer nicht mal daran denken, abzutauchen, sondern es genügen lassen, wenn ein Inspektor im Haus nächtigt, lieber nicht befassen.
Gerade an diesem Film ist es interessant, die Entwicklung der Reihe zu beobachten. Setzte der „Frosch mit der Maske“ bei den Morden häufig eher auf Brutalität, werden diesmal zum ersten mal dezente Gruselelemente in den Mordszenen eingesetzt (gerade in der wohlig unheimlichen Bogenschussszene), verstärkt dadurch, dass der ganze Film außergewöhnlich dunkel von Heinz Pehlke fotografiert wurde. Nicht sehr hilfreich hingegen ist erneut die eher nervige Musik von Willy Mattes.
Zu den Darstellern. Karl Georg Saebisch als phlegmatischer, aber gewitzter Inspektor kurz vor der Rente und sein Chef, gespielt von Ernst Fritz Fürbringer mit deutlich mehr Ernst als seine Nachfolger Schürenberg und Meyerinck bilden das erzählerische Zentrum des Films (erweitert durch einen souverän spielenden Klausjürgen Wussow) und verbreiten genau die Art von Krimi-Atmosphäre, weswegen die Wallace-Filme so beliebt sind, wunderbar. Die viel zu früh verstorbene Renate Ewert (sie beging 1966 Selbstmord) hatte, für damalige Zeit eher ungewöhnlich, das „Top Billing“ in diesem Film, obwohl sie bei weitem nicht die Hauptrolle spielte, sie prägt diesen Film aber durch eine erstaunliche Präsenz, ihr Charakter ist gewitzt, sympathisch und auch etwas erotisch angelegt, ihre Wortduelle mit dem geizigen Fritz Rasp in diesem Film sind sehr unterhaltsam; leider ist der Charakter, in den sie sich in diesem Film verlieben soll, erstaunlich schlecht und unfreiwillig komisch geschrieben und auch von Thomas Alder gespielt, mit einer kaum fassbaren Naivität, die heute eher Lacher hervorruft. Interessant ist in diesem Film der Part von Eddi Arent, denn er spielt zwar wieder einmal die von ihm bekannte und geliebte Rolle, aber mit leicht andere Nuancen, als in seinen sonstigen Butler- und Assistentenrollen: So darf er diesmal für kurze Zeit auch mal ernst werden, und, noch bemerkenswerter, einmal sogar einem wackelnden Frauenhintern hinterher gucken, etwas was normalerweise in seinen Rollen völlig undenkbar gewesen wäre.
Ein fintenreicher und spannender, gut gespielter und inszenierter Krimi.

Quelle

 

Der rote Kreis
Nach einem Buch von Wolfgang Menge "Ein Herz und eine Seele" entstanden, waren Klausjürgen Wussow und Karl Georg Saebisch kein vollwertiger Ersatz für Fuchsberger und Lowitz bei der Aufklärung einer geheimnisvollen Mordserie in London. Wieder dabei: Eddie Arent und Fritz Rasp.
 

Die Bande des Schreckens(BRD 1960)

Wie schon in - Der Frosch mit der Maske-folgt Regisseur Reinl auch in "Die Bande des Schreckens" den nach zwei Filmen bereits bewährten Schema, nach dem der Inspektor ,wie der Zuschauer auf falsche Fährten gelockt wurden,die von den wahren Täter ablenken.Hier steht zudem ein Toter wieder auf und verschwindet eine Verdächtigte auf Nimmerwiedersehen,sodas sie als Täterin vorerst ausscheidet--ein Kunstgriff, der auch in zahlreichen späteren WallaceFilmen Anwendung fand und das ohnehin spannungsarme Konstrukt der Story nur noch offentsichtlischer werden ließ.

Die Drehbuchautoren haben für diesen Film ein logisches und abwechslungsreiches Drehbuch verfasst. Regisseur Reinl konnte so einen überzeugenden Film liefern. So gründlich wie bei "Der Frosch mit der Maske" ging er hier aber nicht ans Werk. Auf echte Action - sonst typisch für Reinl - muss man bis zum letzten Akt des Films warten. Vorher dominiert eher eine gewisse Gemächlichkeit, dabei hätte Reinl durchaus mehr Möglichkeiten für spektakuläre Szenen gehabt (z. B. Anschlag auf Chefinspektor Long mit dem Auto, Mord an Monkfort im Zug). Kameramann Albert Benitz zeigt sich für Reinl-Verhältnisse relativ unbeweglich. Ansonsten wären noch die schlechten Rückprojektionen zu bemängeln. Die Darsteller sind aber wieder einmal absolut überzeugend und perfekt besetzt. Lediglich Eddi Arent ist hier in einer undankbaren Rolle zu sehen. Sein Auftreten ist teilweise zu klamaukhaft. "Die Bande des Schreckens" ist dennoch ein passabler Edgar Wallace-Film, der die Erwartungen des Zuschauers durchaus erfüllt.Quelle

Die Bande des Schreckens
Zum ersten Mal wird das Publikum dahingehend getäuscht, dass ein Toter auferstanden zu sein scheint, der seine ehemaligen Gegenspieler liquidiert. Elisabeth Flickenschild gibt ihr Wallace-Debüt, ebenso Karin Dor, die laut Fuchsberger schönste aller Wallace-Darstellerinnen. Blacky selber löst als Chefinspektor Long den Fall. Eddie Arent als schöngeistiger Polizeifotograf, der kein Blut sehen kann.