"Film-Kurier" u. "Film-Bühne" wurden zu der Zeit schon eingestellt.

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(Premiere: März 1969).

 G. Nader bei der Polizei anlässlich des 8. Films

Lexikon des Kriminalfilms schreibt:

Wenngleich die Gewalttätigkeiten zugenommen haben ,blieb Jerry Cotton auch in diesem Film der Saubermann der Leinwand. Dem Publikumsanspruch schien aber sein Bemühen nicht zu entsprechen zumal es in der spannungsarmen Geschichte keine Kompensation fand. Die Action-Sequenzen
waren wie auch in den anderen Filmen der Serie geradezu dilettantisch in Szene gesetzt,
die Todesschüsse am Broadway trafen diesmal keinen Gangster, sondern zu schlechter Letzt den aufrechten FBI Mann, die Serie die drei Jahre zuvor begann wurde eingestellt.
 

Mit den Farbfilmen wurden die Produktionskosten in die Höhe getrieben ohne die Qualität zu verbessern, George Nader verlangte nun 150000Mark,die sich von Film zu Film um 30000 Mark steigern sollten
Leider ließen die Zuschauerzahlen nach von 2,8 Millionen bei den ersten 5 Filmen runter auf 1,63 Millionen bei den 3 letzten.
Produktionskosten der 8 Filme 9,4 Millionen /Einspielergebnis aller Filme 34 Millionen


 

Dies ist der letzte der acht Jerry Cotton-Filme und zeigt uns in Sachen Spannung und Action, dass man auf dem Höhepunkt des Schaffens war. Warum man trotzdem nicht weitermachte, kann im Grunde nur einen Grund haben und der heißt James Bond. Dieser erfreute sich immer größerer Beliebtheit und bot noch ein bisschen mehr Spektakel und Aufwand. Erstaunlich ist, dass Schauspieler George Nader inzwischen so mit seiner Rolle verwachsen war, dass ihn niemand mehr für andere Schauspielaufträge mehr buchte. Von George Nader sollte man nie wieder etwas hören, was ein bisschen verwundert, denn das kantige Gesicht hätte man sich durchaus auch in anderen Produktionen vorstellen können.
 

 


Inhalt

Bei einem Überfall auf einen Geldtransporter nehmen die Gauner Gold im Werte von drei Millionen Dollar mit. Ein FBI-Undercoveragent, der in der Gangsterbande integriert war, hat die Beute mitgenommen und im Hafen versteckt. Als seine Tarnung auffliegt, wird er vom Gangsterboss Costello erschossen. Dumm, dass nun niemand weiß, wo das Geld steckt. Kurz darauf wird Costello geschnappt und in den Knast gesteckt, wird aber bald darauf von Gangstern einer anderen Bande befreit, die wissen wollen, wo das Gold steckt. Er kann aber entkommen und unterzieht sich einer Gesichtsoperation, damit ihn niemand mehr erkennt. Cotton, sein Kollege und Freund Phil Decker machen sich mit Hilfe der Sängerin Cindy, die mit dem Undercoveragenten zusammen war, auf die Suche nach den Kriminellen. Da niemand weiß, wie Costello inzwischen aussieht, bietet das Cotton die Möglichkeit, in dessen Rolle zu schlüpfen. Kurz darauf wird Cindy entführt, denn man kennt sie als Freundin des Mannes, der das Gold versteckt hat. Weiß sie, wo das Gold nun ist?

Die Darsteller und ihre Sychronstimmen

sogar die deutsche Besetzung wurde sychronisiert

Jerry Cotton
GEORGE NADER
Gert Günther Hoffmann

Phil Decker
HEINZ WEISS
Jürgen Thormann

Cindy Holten
HEIDY BOHLEN
Almut Eggert

Costello
MIHAIL BALOH
Edgar Ott

Alice
MICHAELA MAY
Ursula Herwig

Woody Davis
HORST NAUMANN

Mr. Ross
KONRAD GEORG
Paul Wagner

Butler Robin
HERBERT FUX
Christian Rode

Hairy
MANFRED REDDEMANN
Michael Chevalier

Freddy
ULLI KINALZIK
Wolfgang Draeger

Bob Hiller
GERHARD FRICKHÖFFER
Paul Bürks

Hank
ARTHUR BRAUSS
Joachim Kemmer

Nasen-Charly
RUDOLF FERNAU

Cindys Agent
DIETER EPPLER

 

Porträts Heidi Bohlen "Todesschüsse am Broadway"