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Ich war Jack Mortimer (1935) Der eifersüchtige Stardirigent Montemayor weiß, daß ihn seine schöne und jüngere Frau Winifred mit einem Amerikaner namens Jack Mortimer betrügt. Nach der Konzertprobe läßt er sich mit einem Taxi zum Bahnhof fahren, folgt dem Taxi, in dem Mortimer sitzt und erschießt ihn an einer Kreuzung vom Rücksitz seines Taxis aus. Der Schuß wird während des Verkehrslärms nicht gehört. Der Taxifahrer Sponer, in dessen Wagen der nun tote Mortimer sitzt, gerät in Panik. Er erzählt den Vorfall seiner Chefin. Aber er denkt keiner würde ihm glauben, daß er an dem Mord unschuldig ist. Er legt die Leiche an einer anderen Stelle ab und geht mit dem Handgepäck des ermordeten Mortimer zu seiner Braut Marie, der er den Vorfall ebenfalls erzählt. Er kommt auf die Idee, die Rolle Mortimers zu spielen, damit dieser nicht vermißt wird, da schon dessen großes Reisegepäck vorab im Hotel abgeliefert wurde. Im Hotelzimmer sucht ihn Winifred Montemayor auf, die sieht, daß er nicht Mortimer ist und ahnt, daß diesem etwas passiert sein muß. Auch ihr Ehemann kommt hinzu und Sponer flüchtet erneut. Von einem Kollegen, der in der Zwischenzeit sein Taxi gefahren hat, erfährt er, daß darin Blut gefunden wurde und der Wagen nun bei der Polizei ist. Sponer wird gesucht. Mit seiner Braut begibt er sich nun wieder ins Hotel um eine Aussage zu machen, aber Pedro Montemayor hat den Mord inzwischen gestanden. Eine in Wien angesiedelte, etwas unlogische Kriminalstory. Ein in Panik geratener Taxifahrer, der Angst hat, man würde ihm nicht glauben, will die Rolle des Mordopfers spielen, damit der Ermordete nicht vermißt wird. Klar ist, daß er sich damit doch erst recht verdächtig macht und in eine evtl. ausweglose Situation gerät, wenn auffliegt, daß er nicht der ist, als den er sich ausgibt. Der Todesschuß an einer Kreuzung, der während des Verkehrslärms nicht gehört wird, erinnert an eine ähnliche Szene aus dem Filmklassiker "Das Testament des Dr. Mabuse" von 1932/33, bei dem Fritz Lang die Regie führte. Das Drehbuch zu diesem Film schrieb neben Thea von Harbou (Ex-Frau von Fritz Lang), Robert A. Stemmle, der in den sechziger Jahren Drehbücher zur Wallace,- Bryan Edgar Wallace,- Mabuse- u. Karl May Serie beisteuern wird. Dieser Film lief einmal im BR. Darsteller: Adolf Wohlbrück - Taxifahrer Ferdinand Sponer Eugen Klöpfer - Pedro Montemayor Sybille Schmitz -Winifred Montemayor Marieluise Claudius - Marie Polikow Hilde Hildebrand - Daisy Regie: Carl Froelich Dreharbeiten: Juni 1935, Wien Uraufführung: 17.10.1935, Hamburg Berliner Erstaufführung: 21.10.1935, Capitol
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