Links zu den Filmen des betr. Jahres
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Das große Abenteuer (1937) Der deutsche Ingenieur Bernd Geldern hält sich zur Verwirklichung eines geplanten Großprojektes in New York auf. Dort lernt er die Zeitungsverkäuferin Ju-Ju kennen. Diese möchte gerne Sängerin werden und tritt in einer Bar auf, in der sie das Lied "Träume von Liebe" singt. Als der Boxer Sicki, Ju-Ju in betrunkenem Zustand belästigt, wird er von Geldern KO-geschlagen. Doch während des Kampfes geht in der Bar plötzlich das Licht aus. Man stellt anschließend fest, Sicki wurde erstochen. Doch zuvor sorgt Sickis Manager George Derbrock dafür, daß Geldern mit Ju-Ju die Bar verlassen kann. Ju-Ju und Gerldern reisen nach Berlin. Derbrock folgt ihnen. Er plant Geldern zu erpressen und wird ebenfalls erstochen in dessen Wohnung aufgefunden. Die Polizei verhaftet Geldern, doch der ermittelnde Kriminalrat ahnt schon, daß er unschuldig ist. Der wahre Mörder sitzt mit Ju-Ju im Zug... Eigentlich ein typisch 30er-Jahre-Unterhaltungsfilm mit vielen Gesangseinlagen, in die man die Kriminalhandlung eingewoben hat. Bemerkenswert ist: - Otto Wernicke spielt in diesem Film den ermittelnden Kriminalrat - Albrecht Schoenhals spielt später in "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" den Sir Allingham - Das Drehbuch schrieb Georg Hurdalek. Er schrieb auch später die Drehbücher zu den Filmen: "Schüsse aus dem Geigenkasten", "Die Rechnung eiskalt serviert", "Das Indische Tuch". - An den Bauten war u.a. Otto Erdmann beteiligt. Er schuf später die Bauten zu dem Film "Im Stahlnetz des Dr. Mabuse" Darsteller: Albrecht Schoenhals - Bernd Geldern Maria Andergast - Ju-Ju Charlotte Susa - Maria Larsen Paul Westermeier - Chauffeur Schliffke Gustav Waldau - Professor Mücke Otto Wernicke - Kriminalrat Fritz Odemar - Theaterdirektor Hessel Erich Fiedler - Kapellmeister Spitzinger Anton Pointner - George Derbrock Reinhold Pasch - Ted Cowler Olaf Bach - Boxer Sicki Hans Richter - Zeitungsjunge Regie: Johannes Meyer Uraufführung: 07. Januar 1938
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Sherlock Holmes - Die graue Dame (1937) |
| Die Kronzeugin (1936/1937) Nach einem Verkehrsunfall liegt Else, die geschiedene Frau des bekannten Komponisten Stefan Laurin schwer verletzt im Krankenhaus. Sie bittet ihren geschiedenen Mann bei einem gewissen Cabano Briefe von ihr zu holen, mit denen sie von Cabano erpreßt wird. Stefan Laurin findet Cabano erschossen in dessen Wohnung vor. Laurin steckt schnell die gefundenen Briefe ein, gerät unter Mordverdacht und wird verhaftet. Stefan Laurin hat vor Gericht keine Chance, da ihm das Alibi für die Mordzeit fehlt. Da behauptet während der Verhandlung die schöne Sängerin Jelena Rakowska, Laurin wäre während der Tatzeit bei ihr gewesen. Laurin wird freigesprochen, er und Jelena werden ein Paar. Kriminalrat Radloff will jedoch unbedingt wissen, wer der Täter war und bittet Stefan Laurin eine Oper zu schreiben, die den Fall Cabano zum Inhalt haben soll, mit Jelena in der Hauptrolle. Bei der Premiere entpuppt sich Jelenas Schwester Nina als die Mörderin... Ein womöglich in Wien angesiedelter Kriminalfilm, der auch wieder Im Theater- und Operettenmilieu spielt, aber weitaus spannender ist, als "Der Vorhang fällt", bei dem ebenfalls Georg Jacoby die Regie führte. Darsteller: Sybille Schmitz - Jelena Rakowska Sabine Peters - Nina Schirrmacher Ivan Petrovich - Komponist Stefan Laurin Gustav Waldau - Kriminalrat Georg Radloff Rudolf Platte - Kriminalassistent Malapert Elga Brink - Elise Laurin Ursula Herking - Zofe Babett Ernst Dumcke - Staatsanwalt Werner Pledath - Untersuchungsrichter u. a. Regie: Georg Jacoby Dreharbeiten: Dez. 1936 - Jan. 1937;: Riesengebirge, Zugspitze Uraufführung: 21.04.1937, Berlin, Gloria-Palast |
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Gewitterflug zu Claudia (1937) Lufthansa-Flugkapitän Hans Droste ist mit dem englischen Flieger William Crossley befreundet. Die beiden wurden während eines Luftkampfes im 1. Weltkrieg zu Freunden. Am Flughafen Berlin-Tempelhof erwartet ihn Claudia Imhoff, eine Flughafen-Sekretärin mit der Anweisung, am nächsten Tag nach London zu fliegen. Außerdem übergibt sie ihm ein Telegramm von William Crossley, der ihn bittet nach seinem schwer erkrankten, reichen Onkel Sir Reginald Crossley zu schauen, da William noch in Afrika ist. Claudia ist in Droste verliebt und kauft ihm ein Buch, indem unterstrichene Buchstaben eine Nachricht ergeben. Droste ist Untermieter bei Claudias Mutter. Als sie Claudia dabei erwischt, als sie Droste das Buch heimlich in dessen Tasche steckt, ist sie nicht davon begeistert. Auf dem Flug nach London muß Droste in Hannover zwischenlanden, er wird von der Polizei durchsucht und es werden Devisen in Claudias Buch, von dessen Existenz in seinem Gepäck er keine Ahnung hatte, gefunden. Jemand hat ihm diese untergeschoben. Er wird jedoch wieder freigelassen, nachdem geklärt wird, daß es nicht dasselbe Buch ist, das ihm Claudia ins Gepäck schmuggelte. Die Mutter von Claudia handelte im Auftrag ihres ehemaligen Geliebten Quist. Er ist Sekretär bei Sir Reginald Crossley. Es kommt heraus, daß Frau Droste nicht die leibliche Mutter von Claudia ist. Die wahre Mutter von Claudia war mit dem Neffen von Sir Reginald Crossley liiert und wurde im ersten Weltkrieg durch eine Intrige der Spionage verdächtigt. Ihr wurde wiederum erzählt ihre Tochter sei nicht mehr am Leben, das Schiff auf dem sie sich befand, wäre auf eine Mine gelaufen. Als Frau Droste alles aussagen will, wird sie von Quist erschossen. Er will sich das Claudia zustehende Vermögen aneignen und Claudia ebenfalls beseitigen. Alle Spuren führen nach London und Droste fliegt bei Gewitter über den Kanal um gemeinsam mit seinem Freund William Crossley, Claudia aus den Fängen des Verbrechers zu befreien... Der Film hat eine komplexe Handlung, kein Wunder, es ist ein verfilmter Illustrierten-Fortsetzungsroman. Heute gäbe der Stoff eine gute Seifenoper ab. Auch gibt der Film gute Einblicke in die Verkehrsluftfahrt der dreißiger Jahre. Sicher hat er nie den Weg ins TV gefunden, da auf der Heckflosse der JU 52-Lufthansa-Maschine das damals übliche Hakenkreuz laufend zu sehen ist. In diesem Film arbeitete man auch schon mit Rückprojektionen die an Originalschauplätzen in England aufgenommen wurden, wie später in den Wallace-Filmen. Auch beging man hier schon den Fehler, der im manchen Wallace-Film auch wieder auftaucht. Obwohl bekannterweise die Autos in England rechtsgesteuert sind, sieht man auch in diesem Film, bei einer Verfolgungsjagd vom Flughafen-Croydon Richtung Küste, linksgesteuerte Autos. Wallace-Veteran Rudolf Schündler spielt in diesem Film den Bordfunker Klömkes. Auch spielen hier zwei Darsteller mit, die man 1960 in dem Pater Brown-Film "Das Schwarze Schaf" wiedersehen wird. Karl Schönböck, der hier den englischen Piloten William Crossley spielt, spielt bei "Pater Brown" die Doppelrolle der Zwillingsbrüder Scarletti und Hans Leibelt, der hier den Kriminalinspektor Bäuerle spielt, ist bei "Pater Brown" das Mordopfer Bankdirektor Conelly. Darsteller: Willy Fritsch - Flugkapitän Droste Jutta Freybe - Claudia Imhoff Olga Tschechowa - Frau Mainburg Maria Koppenhöfer - Frau Imhoff Karl Schönböck - Flugkapitän William Crossley Hans Leibelt - Inspektor Bäuerle Rudolf Schündler - Bordfunker Klömkes Gerhard Bienert - Bordmechaniker Hübner Heinrich Marlow - Sir Reginald Crossley Edwin Jürgensen - Sekretär Quist Regie: Erich Waschneck Außenaufnahmen: Berlin, Antwerpen (Flughafen), London (Flughafen) Uraufführung: 25.11.1937 |
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Der Hund von Baskerville (1936/37) Über den Baskervilles liegt seit Jahrhunderten ein Fluch. Auch der Schloßherr Lord Charles Baskerville glaubt an die Geschichte einer monströsen Hundebestie und wird tot im Moor aufgefunden. Lord Henry Baskerville, sein Neffe, tritt sein Erbe an. Der Arzt Dr. Mortimer, ein Freund der Baskervilles glaubt an ein Verbrechen und beauftragt Sherlock Holmes mit der Lösung des Falles... Deutsche Verfilmung des bekannten Kriminalroman-Klassikers von Sir Arthur Conan Doyle. Die Ausstattung, viel Nebel, Moor, finsteres altes Schloß, erinnert schon etwas an die ersten s/w-Wallace-Filme der sechziger Jahre. Der Holmes-Darsteller Bruno Güttner wird von Siegfried Schürenberg synchronisiert. Wallace-Veteran Fritz Rasp spielt den Butler Barrymore. Fritz Odemar, der Vater von "Kommissar" Erik Ode(mar) spielt den Dr. Watson. Regie führt auch hier wieder Carl Lamac, der schon bei den Wallace-Filmen ( "Zinker" & "Hexer") der frühen dreißiger Jahre Regie geführt hat. Es ist auch dieselbe Produktionsfirma, die Ondra-Lamac-Film Gmbh, die die beiden frühen Wallace-Tonfilme produzierte. Co-Produzentin und Schauspielerin Anni Ondra war seit 1933 die Ehefrau von Boxer-Legende Max Schmeling. Darsteller: Bruno Güttner - Sherlock Holmes Dr. Watson - Fritz Odemar Lord Henry Baskerville - Peter Voss Lord Charles Baskerville - Friedrich Kayßler Lady Beryl Vendeleure - Alice Brandt Dr. Mortimer, Arzt - Ernst Rotmund Diener Barrymore - Fritz Rasp Naturforscher Stapleton - Erich Ponto Regie:Carl Lamac Außenaufnahmen: Cleve und Umgebung Uraufführung: Berlin, 12.01.1937 Ufa-Theater Kurfürstendamm und Primus-Palast
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| Der Mord im Nebel/Bulldog Drummond Escapes
(1937) Ein Paramount-Film in deutscher Sprache Der Detektiv Bulldog Drummond will hinter das Geheimnis einer in einem Landhaus gefangengehaltenen jungen Frau klären und kommt dabei nach turbulenten Abenteuern auf die Spur von Falschmünzern... Man sieht sofort, dies ist kein deutscher Kriminalfilm. Ich stelle ihn jedoch als Beispiel dafür auf die Website, um zu demonstrieren, daß während des 3. Reiches auch Import-Kriminalfilme in die deutschen Kinos kamen. Dieser Film, mit dem Originaltitel "Bulldog Drummond Escapes" wurde damals sogar in deutscher Sprache synchronisiert. Deutschland war damals in der Synchronisationstechnik bereits weltweit führend. Dieser Film war einer von 8 Filmen der Bulldog Drummond-Serie die in den dreißiger Jahren von der Paramount produziert wurde. In sieben Filmen wurde Drummond von dem Amerikaner John Howard gespielt und einmal, in diesem Film, von Ray Milland. Obwohl in den USA produziert, hat der Film eine total englische Atmosphäre, das liegt einmal an den englischen Schauspielern die hier mitmachen und dann auch an der Ausstattung, Manorhaus, Nebel etc., die durchaus einem englischen Vorkriegs-Wallace entstammen könnten. Bulldog Drummond war der Held einer britischen Heftromanserie, im angelsäsischen Sprachraum als "Pulp-Heroe" bezeichnet. Er ist eine Mischung aus Privatdetektiv u. Geheimagent. In England wird er als James Bond-Vorläufer bezeichnet. Diesen Film gibt es in der Originalfassung mit 2 anderen Drummond-Filmen auf einer DVD als UK-Import bei Amazon. Die Drummond-Filme liefen am Ende der achtziger u. zum Anfang der neunziger Jahre in den 3. Programmen. So wurde auch dieser Film in einer neusynchronisierten Fassung gezeigt, aber der alte deutsche Verleihtitel beibehalten. Wäre mal interessant die alte deutsche Synchronisationsfassung zu sehen. Darsteller: Bulldog Drummond - Ray Milland Nielson - Sir Guy Standing Phyllis Clevering - Heather Angel Algy Langworth - Reginald Denny Merridew - Porter Hall Tenny - E.E. Clive Ton: Western Electric / Tobis Klangfilm Regie: James Hogan Deutsche Regie: Bruno Hartwich Deutsches Manuskript: Bruno Hartwich, Wolfgang Fels |
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