Links zu den Filmen des betr. Jahres
1933...1934...1935...1936...1937...1938...1939...1940...1941...1942...1943...1944...1945
|
|
Frau ohne Vergangenheit (1939) Eine Frau wird am Abend auf der Straße angefahren und verliert ihr Gedächtnis. In ihrer Handtasche findet man einen amerikanischen Revolver, auch ihr Mantel stammt aus den Vereinigten Staaten. Papiere hat sie keine bei sich. Der Nervenarzt Dr. Entrupp stellt die unbekannte Frau als Mitarbeiterin bei sich ein, da er merkt, daß sie über medizinische Kenntnisse verfügt. Entrupp arbeitet an einem Impfstoff gegen Malaria. Doch bald taucht der Ehemann der geheimnisvollen Unbekannten auf. Es ist der Musiker Igor Costa, der durch sein leichtsinniges Leben heruntergekommen ist. Er ist drogenabhängig und hat in einem New Yorker Krankenhaus einen Arzt erschossen um an Geld für Rauschgift heranzukommen. Nun versucht er seine Frau zu erpressen, die ihn damals unwissentlich versteckt hat. Sie versucht sich für Entrupp zu opfern, damit der nicht durch sie in Verruf kommt, aber die Polizei ist zur Stelle und Entrupp und Eva erleben ihr Happy End. Eine gut gelungene Mischung aus Kriminal- u. Arztfilm, gemischt mit dem üblichen Beziehungsdrama. Diese Produktion braucht sich hinter vergleichbaren US-Filmen jener Zeit nicht zu verstecken. - Mit Rudolf Schündler u. Hans Zesch-Ballott sind wieder zwei zukünftige Wallace-Veteranen versammelt. - Harald G. Petersson, der am Drehbuch mitschrieb, war während der 60er-Jahre Co-Drehbuchautor u.a. bei folgenden Filmen beteiligt: Nibelungen I + II, Winnetou u. sein Freund Old Firehand, Winnetou I,II,III, Der Hexer, Das indische Tuch, Der Zinker, Das Gasthaus an der Themse, Der Schatz im Silbersee, Die Tür mit den 7 Schlössern. Dieser Film lief auch schon auf Premiere Nostalgie Darsteller: Sybille Schmitz - Die Unbekannte Albrecht Schoenhals - Dr. Entrupp Hans Leibelt - Konsul Willmann Paul Bildt - Professor Halden Hans Zesch-Ballot - Kriminalkommissar Schneidereit Rudolf Schündler - Kriminalassistent Semmler Bernhard Minetti- Igor Costa u. a. Regie: Nunzio Malasomma Uraufführung: 18.07.1939 |
| Der grüne Kaiser (1938/39) Jan Karsten ist der neue Pilot des Großbankiers Hendrik Mylius. Man nennt diesen den "Grünen Kaiser", da er vor Jahren Diamantenfunde in der grünen Hölle des Amazonas gemacht hat. Mylius führt jedoch nebenher ein Doppelleben als Henry Miller auf einer Hazienda im brasilianischen Urwald. Er betrügt einige andere Großbankiers und transferiert die Gelder auf das Konto des Henry Miller. Bevor man ihm auf die Schliche kommt, inszeniert er unter Mithilfe des ahnungslosen Piloten Karsten seinen eigenen Tod. Bei einem Flug nach London-Croydon muß Karsten wegen schlechtem Wetter notlanden. Als er in London eintrifft ist Mylius nicht an Bord. Man findet in der Kabine eine Pistole mit 2 abgefeuerten Patronen. Karsten wird vor Gericht gestellt und wegen Totschlags an Mylius zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Freundin hat in der Zwischenzeit Mylius alias Miller geheiratet, der ruhelos mit seiner Luxusyacht auf der Welt herumsegelt. Nach seiner Freilassung wird Karsten von einem Konsortium der von Mylius betrogenen Großbankiers beauftragt, sich auf die Spuren des geheimnisvollen Miller zu begeben. Als er mit einem Wasserflugzeug neben der Yacht landet und an Bord geht, trifft er nicht nur seine ehemalige Verlobte wieder, sondern entdeckt auch, daß Miller kein anderer als der totgeglaubte Mylius ist. Es kommt zu einem Kampf, bei dem Karsten in Notwehr Miller/Mylius erschießt. Er wird zum zweitenmal vor Gericht gestellt, aber es erfolgt selbstverständlich diesmal ein Freispruch. Dieser Film lief früher einmal auf "DDR1". - In diesem Kriminalfilm sind schlagartig 5 spätere Wallace-Veteranen versammelt. Nämlich ReneŽDeltgen, Siegfried Schürenberg, Franz Schafheitlin, Alexander Engel und Rudolf Schündler. Rudolf Schündler und Alexander Engel haben jeweils einen kurzen Auftritt als Reporter und Sekretär. Interessant ist bei der zweiten Gerichtsverhandlung, daß hier 3 spätere Wallace-Darsteller zusammen spielen. Rene`Deltgen als Angeklagter, Siegfried Schürenberg als dessen Verteidiger und Franz Schafheitlin als Staatsanwalt. - Hans Leibelt, der in den dreißiger Jahren einige Kriminalbeamte spielte, ist auch in diesem Film, diesmal jedoch als Großbankier dabei. Im Pater Brown-Film "Das Schwarze Schaf" wird er als Bankdirektor zum Mordopfer. - Die techn. Regie-Assistenz führte in diesem Film Karl Schulz. Er wird in den sechziger Jahren die Aufnahmeleitung bei der Stahlnetz-Folge "Rehe" führen. - Für die Bauten in diesem Film war Erich Kettelhut verantwortlich. Später wird er für die Gestaltung der Bauten in dem Film "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" zuständig sein. Darsteller: Gustav Diessl - Henry Miller/Hendrik Mylius Rene`Deltgen - Jan Karsten Carola Höhn - Joana Martinez Ellen Bang - Eva Latour Hilde Hildebrand - Nora Alexander Engel - Sekretär Favard Hans Leibelt - Picard Franz Schafheitlin - Staatsanwalt Siegfried Schürenberg - Verteidiger u.a. Regie: Paul Mundorf Dreharbeiten: August - Oktober 1938, Umgebung von Berlin Erstaufführung: 13.02.1939, Wien, Apollo-Theater
|
![]()
|
|
Zentrale Rio (1939) Maria Halmborg, deren Mann seit Jahren als tot gilt, erfährt, daß dieser noch in Rio lebt. Sie reist nach Rio um die Sache aufzuklären und findet ihren Mann in der angegebenen Villa erschossen auf. Sie wird mit ihrem Begleiter Michael Wenk, den sie auf der Überfahrt kennenlernte, verhaftet. Bald darauf werden sie jedoch wieder freigelassen und die Polizei fahndet weiter nach dem wahren Mörder. Der Fall ist vielschichtiger, als man zuerst annahm. Halmborg hat unter anderem Namen eine zweite Ehe geführt und war außerdem maßgeblich am Heroinschmuggel beteiligt. Der Drahtzieher der Bande läßt Maria Halmborg entführen. Doch der Polizei gelingt unter Mithilfe von Michael Wenk deren Befreiung und die Entlarvung des Hintermannes. Der damalige Kriminalfilm-Experte Erich Engels führte auch hier wieder die Regie. Für die Bauten war Willi A. Herrmann verantwortlich. Er schuf auch die Bauten für den 1960 entstandenen Edgar Wallace-Film "Der Rächer". Darsteller: Leny Marenbach - Maria Halmborg Camilla Horn - Chansonette Diane Mercier Werner Fuetterer - Michael Wenk Hand Zesch-Ballot - Kommissar Dossa Leo Peukert - Kommissar Gaveira Paul Hoffmann - Marquez Cabana Reinhold Bernt - Sergenat Carmo Regie: Erich Engels Uraufführung: 05.10.1939, Berlin, Atrium
|
|
Eine SzenenCollage zu Zentrale Rio
|
Im Namen des Volkes (1938/39) Dies sind authentische Fotos der Gebrüder Götze, nach
deren Fall der Kriminalfilm "Im Namen des Volkes" gedreht wurde. |
Der Polizeifunk meldet...(1939)

Ein Angestellter einer chemischen Fabrik versucht mit seinem Freund hinter die Geheimnisse
einer neuen Erfindung zu kommen, um diese an eine ausländische Macht zu verkaufen. Außerdem
will er eine Chemielaborantin in seine Machenschaften hineinziehen. Am Abend als sie ihn besucht,
geschieht in der Nähe seines Hauses ein Frauenmord...
Spannender Kriminalfilm um Industriespionage und Mord.Der verräterische Angestellte wird
am Ende wegen Spionage vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Auch einer der wenigen Filme
(außer politischen Propagandafilmen) indem mit "Heil Hitler" gegrüßt
wird.
Darsteller: Lola Müther,als Cheflaborantin Inge Flint und Jaspar von Oertzen ,als
Dr. Berthold Mahr
Erich Fiedler ,als Erich Wiesneck,weiterhin Hans Zesch-Ballot ,als Kriminalkommissar Benken
mit Herbert Gernot ,als Kriminalsekretär Berg und Jack Trevor ,als Percy Duffins
Regie: Rudolf van der Noss
Vorlage: Roman: "Aktenbündel M2-1706/45 von Axel Rudolf Uraufführung: 25.07.1939,
Berlin, U.T. Friedrichstraße
| Verdacht auf Ursula (1939) Der Sägewerkbesitzer Ramin verschwindet spurlos. Seine besorgte Familie erfährt von dessen Bank, daß er einen Scheck auf einen Agenten ausgestellt hat um sich damit ein Gut zu kaufen. Diesen Kauf hat er jedoch nie getätigt. Die Polizei wird eingeschaltet und wenig später wird Ramins Leiche nach einer Suchaktion im Wald entdeckt. Er wurde erschossen. Bei den Ermittlungen stößt die Polizei auf Ursula von Tweel, die den Ermordeten kannte. Sie ist die Hauptverdächtige von Kommissar Weigelt. Ihr Mann überrascht die Beamten sogar mit einem falschen Mordgeständnis, da auch er denkt, seine Frau sei die Täterin. Deshalb will er alles auf sich nehmen, die Polizei kauft ihm dies jedoch nicht ab. Bei einer Zusammenkunft aller in diesen Fall verwickelten Personen unter Leitung der Kripo wird dann der richtige Mörder überführt... - Fritz Kampers spielt den Kommissar als jovialen und gemütlichen Ermittler, den man jedoch nicht unterschätzen sollte und der scharfsinnig alles überblickt. Seine Darstellung erinnert etwas an "Der Alte" alias Siegfried Lowitz. In diesem Film sieht man auch einiges von der routinierten Ermittlungsarbeit der damaligen Kripo und eine Suchaktion der Gendarmerie mit Hundeführern. - Anneliese Uhlig, die in den 70er-Jahren als Europol-Chefin in "Okay S.I.R." avanciert, ist auch in diesem Kriminalfilm wieder dabei. - Richard Häußler, der spätere Wallace-Veteran wird in diesem Kriminalfilm als der mörderische Bankangestellte entlarvt. - Wallace-Veteran Rudolf Schündler hat einen Kurzauftritt als Gast bei Tweels. Dieser Film lief in früheren Zeiten einmal auf "DDR 1". Darsteller: Luli Hohenberg - Ursula von Tweel Anneliese Uhlig - Pflegetochter Monika Viktor Staal - Klaus Ramin, Neffe Heinz von Cleve - Pferdezüchter von Tweel Fritz Kampers - Kriminalkommissar Weigelt Grethe Weiser - Ellen Bork Fritz Genschow - Gutsinspektor Arndt Charlie Albert Huber - Kriminalsssistent Rudolf Schündler - Gast bei Tweels Regie: Karlheinz Martin Dreharbeiten: Prag und Umgebung Uraufführung: Berlin, 01.11.1939, Tauentzien-Palast |
![]()
|
|
|
Zwielicht (1939) Walter Gruber gehörte einmal einer Bande von Wilderern an. Als er aus dem Gefängnis entlassen wird, nimmt er sich fest vor, mit der Wilderei aufzuhören. Seine einstige Geliebte, die Tochter von Förster Kuhnert, die ein Kind von ihm hat, heiratete inzwischen seinen Kumpel Robert Thiele . Thiele betreibt mit einer organisierten Bande weiterhin Wilderei und erpresst Walter, um wieder bei den Wilderern mitzumachen. Als der alte Förster Kuhnert von Thiele erschossen wird, lenkt dieser den Verdacht auf Walter... Einige der mit der Mordermittlung betrauten Kripo-Beamten ermitteln undercover. Ein Kriminalfilm der sich mit Wilderei und Förstermord beschäftigt. In der Amtsstube des Försters hängt an der Wand ein großes Bild von Reichsjägermeister Hermann Göring. Darsteller: Viktor Staal - Walter Gruber Paul Wegener - Förster Kuhnert Ruth Hellberg - Grete Kuhnert Carl Raddatz - Robert Thiele Willi Rose - Kriminalassistent Sievers Albert Lippert - Kriminalkommissar Hagenbach u. a. Regie: Rudolf van der Noss Dreharbeiten: Umgebung von Freienwalde, Baassee Uraufführung: Berlin, Tauentzien-Palast, 19. April 1940 |
Eine Zwielichtszene
|
Parkstraße 13. Verhör um Mitternacht (1939) |
|
|
Morgen werde ich verhaftet (1939) Eine Sängerin wird erschossen. Der verdächtige Konzertmeister flüchtet und läßt Frau und Kind zurück. Zehn Jahre später taucht er unter anderem Namen wieder auf. Bald stellt sich heraus, daß der Kapellmeister damals der Täter war... Dialoglastiger Kriminalfilm, der hauptsächlich durch die in diesem Streifen versammelten UFA-Stars lebt. Nach 10 Jahren wird ein Mord aufgeklärt und das dadurch ausgelöste Ehedrama wieder ins Lot gebracht. Hier spielen Paul Klinger und Paul Dahlke zusammen. Paul Dahlke den ermittelnden Kommissar Brinkmann (man beachte den Nachnamen!) und Paul Klinger als Rechtsanwalt. Mit dabei ist auch Gisela Uhlen, die man in den 60er-Jahren auch wieder in Wallace-Filmen ("Die Tür mit den 7 Schlössern", "Das Indische Tuch") antreffen wird. Darsteller: Käthe Dorsch - Maria Burger Gisela Uhlen - Tochter Eva Burger Ferdinand Marian - Juan Perez Paul Klinger - Dr. Walter Felden Will Dohm - Prof. Hugo Möbius Paul Dahlke - Kommissar Brinkmann Fritz Klaudius - Kriminalsekretär Hartwig u.a. Regie: Karl-Heinz Stroux Uraufführung: 07.06.1939, Berlin, Tauentzien-Palast |
|
Der Vierte kommt nicht (1938/39)
Drei Freunde warten auf den vierten Mann ihres musikalischen Quartetts. Da er nicht eintrifft, machen sie sich Sorgen. Sie finden ihn in seiner Wohnung erschossen auf - Selbstmord. Er war Kassierer in einer Stockholmer Bank und stand im Verdacht Unterschlagungen großen Stils begangen zu haben. Um den Ruf des Freundes zu wahren, beschließen die drei Freunde die Umstände seines Todes selbst aufzuklären. Bald kommen sie jedoch dahinter, daß es sich nicht um Selbstmord, sondern um Mord handelt. Man vergiftete ihn vorher mit Schlangengift und gab dann auf ihn einen Schuß aus nächster Nähe ab. Der Direktor der Bank, ebenfalls ein alter Freund, beteiligt sich an der Aufklärung des Verbrechens und gibt den Privatermittlern einen Vertrauten der Bank, Herrn Holmin, zur Unterstützung mit bei. Der Verdacht richtet sich zuerst auf eine Ärztin, die den Ermordeten kurz vor dessen Tod noch besucht hat. Homin, der Bankangestellte hat nach nächtlicher Sichtung von Bankunterlagen etwas aufgedeckt und will der versammelten Herrenrunde mitteilen wer der Mörder ist. Als er eintrifft, bricht er nach einem Schluck aus dem Sektglas tot zusammen. Ermordet durch Schlangengift. So langsam kommen die drei Freunde dahinter, wer der Verbrecher ist. Es ist kein anderer als der Bankdirektor Kolman selbst. Er hat durch seinen Lebensstil die Bank ruiniert und alle, die ihm auf die Schliche kamen beseitigt. Die drei Freunde legen ihm bei der Aussprache nahe sein Leben zu beenden. Er fährt zum Flugplatz, besteigt seine Privatmaschine - Kurs Paris. Während des Fluges stürzt er sich in die See. Ein Kriminalfilm der in Stockholm angesiedelt ist. Alexander Engel, späterer Wallace- u. Mabuse-Veteran spielt hier den Bankangestellten Holmin, der vergiftet wird. Franz Schafheitlin, ein weiterer späterer Wallace-Veteran spielt Herrn Tilenius, Gerichtsrat und Angehöriger des musikalischen Quartetts der sich an den Ermittlungen beteiligt. Ferdinand Marian, ein großartiger Schauspieler, der in seinem Äußeren und in seiner Mimik stark an den US-Horrordarsteller Vincent Price erinnert, bekam nach 1945 Berufsverbot, da er die Hauptrolle in dem Film "Jud Süß" spielte. Marian war nie in der Partei und politisch total desinteressiert. Er starb 1946 bei einem Autounfall. Zuerst vermutete man Suizid, weil er als Schauspieler nicht mehr tätig werden durfte. Nach neuestem Kenntnisstand dürfte es aber doch ein Unfall gewesen sein. Die Mitinsassen des Wagens blieben unverletzt und die alliierten Filmoffiziere in München wollten Marian wieder von der "Schwarzen Liste" nehmen. Er hätte somit nach dem Krieg eine neue Karriere in seinem Beruf beginnen können. Darsteller: Ferdinand Marian - Herr Kolman Werner Hinz - Herr Holm Franz Schafheitlin - Herr Tilenius Ernst Stimmel - Herr Fredmark Alexander Engel - Herr Holmin Dorothea Wieck - Dr. Irene Andersen
Regie: Max W. Kimmich Dreharbeiten: Stockholm Uraufführung: Berlin, 23.03.1939, Tauentzien-Palast
|
|
|
Ich bin Sebastian Ott (1939) Der Kunstsachverständige Dr. Sebastian Ott deckt eine große Gemäldefälschung
auf. Sein Zwillingsbruder Ludwig Ott steckt mit seiner Bande hinter der Sache. Er lockt
seinen Bruder Sebastian zu sich nach Prag, betäubt ihn, nimmt seine Papiere an
sich und gibt sich dann als Dr. Sebastian Ott aus. Der echte Sebastian wird von der
Polizei verhaftet... |
![]()
|
|
Kennwort Machin (1939) Hamburg. Der Kassierer Jürgen Borb ein Musterbeispiel an Zuverlässigkeit, unterschlägt bei der Firma Dadag 1 Million Mark.Den Ganoven Maschke, der ihm für die Flucht einen südamerikanischen Paß auf den namen Machin besorgt hat, beseitigt er und vergräbt ihn in einem, unter falschem Namen, gemieteten Keller. Die Kripo fahndet nach Borb der sich auf einem Passagierdampfer nach New York befindet. Kriminalkommissar Forst, der sich zwischenzeitlich in die Stiefschwester von Borb verliebt hat, folgt diesem. Borb hat in der Zwischenzeit die Identität des Chilenen Machin angenommen und macht an Bord die Bekanntschaft mit der Hochstaplerin Norah Hackett, die es jedoch nur auf sein Geld abgesehen hat. Borb hat an Bord jeweils eine Kabine auf den Chilenen Machin, sowie auf seinen eigenen Namen reserviert. Auf dem Dampfer täuscht er vor, daß Borb über Bord gegangen ist. Als Machin flüchtet er über New York nach Südamerika, aber Kriminalkommissar Forst ist ihm auf der Spur... In diesem spannenden Kriminalfilm steht Paul Dahlke diesmal auf der anderen Seite des Gesetzes. Als Kriminalkommissar Forst sieht man Albert Hehn, den Vater von Sascha Hehn. Hilde Weissner ganz toll, als kühle, berechnende Hochstaplerin. Die gutaussehende Schauspielerin Ellen Bang, spielt in diesem Film wieder eine Halbweltdame. Diese Rolle hatte sie auch schon in "Mordsache Holm" sowie in "Im Namen des Volkes". Das Drehbuch schrieb C.V. Rock, Pseudonym für Kurt W(alter) Roecken. Er arbeitete als Buch-Illustrator und begann Kriminalromane aus dem Amerikanischen zu übersetzen. Er verfaßte mehr als 50 Bände der "Reg Chappell"-Serie um die Abenteuer eines amerikanischen Polizisten, der als Vorläufer von "Jerry Cotton" angesehen werden kann. Er legte Wert auf die Feststellung, daß seine Romane auf realen Verbrechen beruhten. Bei deutschen Polizeibehörden wurde er zum "Kommissar ehrenhalber" ernannt. Nach seinen Erfolgen als Autor wurde er von der UFA als Drehbuchautor engagiert. Er verfaßte auch das Drehbuch zu dem Kriminalfilm "Alarm" (1940). Nach dem Krieg siedelte er nach Österreich über und seine alten und neuen Kriminalromane erlebten verschiedene Neuauflagen bis in die siebziger Jahre hinein. Ab 1954 schrieb er für den BASTEI-Verlag. (Quelle: Lexikon der deutschen Krimi-Autoren) Darsteller: Jürgen Borb alias A. Machin - Paul Dahlke Marie-Henriette Borb - Viktoria von Ballasko Hans Forst, Kriminalkommissar - Albert Hehn Norah Hackett, Hochstaplerin - Hilde Weissner Ramon Tomasa, ihr Komplize - Harald Paulsen Gnerlich, Direktor der Dadag - Will Dohm Puppe Lieschen - Ellen Bang Regie: Erich Waschneck Uraufführung: 30.10.1939
|
Ellen Bang : Habe ich mir aus Berlin schicken lassen, sehr
selten. |