Links zu den Filmen des betr. Jahres

1933...1934...1935...1936...1937...1938...1939...1940...1941...1942...1943...1944...1945

 

Darsteller:

Kirsten Heiberg - Agentin Lisaweta

Jutta Freybe - Dr. Christa Fischer

Harald Paulsen - Agent Smirnoff

Otto Gebühr - Geheimrat Fischer

Rolf Weih - Axel Rüdiger

Jaspar von Oertzen - Hauptmann Hartung

Josef Sieber - Berger

Hermann Brix - Kriminalkommissar Freise

Regie: Erich Engels

Außenaufnahmen: Umgebung von Berlin

Uraufführung: 32.12.1943, Berlin, Germania-Palast


 

 

Die Goldene Spinne (1943)

Zwei Sowjetagenten, ein Mann und eine Frau, werden per Fallschirm über Deutschland abgesetzt um sich an Personen der Kettenbeck-Rüstungswerke heranzumachen. Dort wird ein neuer Panzertyp produziert und die Agenten haben die Aufgabe, Personen die an der Entwicklung und Herstellung des neuen Kampfpanzers beteiligt sind, im Netz der Spionage zu verstricken...

Hervorragender und spannender Spionagefilm, wiederum von Erich Engels ("Mordsache Holm", "Im Namen des Volkes"). In diesem Film wird auch die Arbeit der deutschen Spionageabwehr sehr gut gezeigt.

Vor einigen Jahren lief dieser Film sogar in gekürzter Fassung im Nachtprogramm von RTL.

 

 

 

 

Um 9 kommt Harald (1943)

Edith Gedeye hat mit ihrem Vormund Konsul Schober eine Auseinandersetzung wegen ihres Verlobten Harald. Als Edith am nächsten Tag das Haus verlassen will, wird der Konsul vom Hausdiener tot aufgefunden. Der herbeigerufene Arzt vermutet eine Vergiftung und schaltet die Kriminalpolizei ein.

Bald fällt der Verdacht auf Edith und Harald. Doch bei der Gerichtsverhandlung nimmt jeder der beiden die Schuld auf sich um den anderen zu entlasten.

Es stellt sich jedoch heraus, daß der Konsul das Opfer eines Unfalls wurde. In das für ihn bereitgestellte Glas Wasser mit den bereits abgezählten Herztropfen träufelte er selbst noch einmal dieselbe Dosis hinein. An dieser Überdosis ist er dann gestorben.

Kurzweiliger Kriminalfilm, der auch schon in den öffentlich-rechtlichen Programmen lief.

Der spätere Wallace-Veteran Hans Nielsen spielt hier den Rechtsanwalt und seine Rechtsanwaltskollegin wird von Anneliese Uhlig dargestellt, der späteren Europol-Chefin in der Serie "Okay S.I.R.".

Darsteller:

Irene v. Meyendorff - Edith Gedeye

Anneliese Uhlig - Rechtsanwältin Dr. Reinhardt

Werner Fuetterer - Harald Heimendahl

Hans Nielsen - Rechtsanwalt Dr. Tromsa

Roma Bahn - Wirtschafterin Heimendahl

Josef Sieber - Hausdiener Paul Winkelmann

Herbert Hübner - 1. Gerichtsvorsitzender

Otto Graf - Staatsanwalt

Albert Florath - Finanzier Brunnen

Ellen Bang - Illa Weißmantel

Hellmut Helsig - Kriminalkommissar

Josef Kamper - Kriminalassistent

Werner Pledath - Arzt Dr. Böhm

Willi Rose - Taxifahrer

u. a.

Regie: Carl Boese

Dreharbeiten: 07.06.1943 - August 1943

Erstaufführung: 06. Januar 1944, Berlin, Palladium Baerwaldstraße

 

 

 


 

Darsteller:

Paul Verhoeven - Krimiautor Paul Sanders

Gretl Schörg - Revue Star Colette Francis

Harald Paulssen - Ganove Fergusson

Paul Henckels - Kriminalbeamter a.D. Caspar Natter

Franz Schafheitlin - Regierungsrat Romberg

u.a.

Regie:

Robert A. Stemmle

Uraufführung: 12.05.1944, Berlin, U.T. Kurfürstendamm

 

 

 

 

Herr Sanders lebt gefährlich (1943)

Herr Sanders, ein bislang erfolgreicher Autor von Kriminalromanen, muß von seinem Verleger erfahren, daß die Verkaufszahlen zurückgehen. Außerdem stammen die geschilderten Kriminalfälle alle aus dem Archiv seines Freundes, einem Kriminalbeamten a.D.

Die Lösung des Probelms sieht Sanders darin, daß er selbst als Detektiv seine Fähigkeiten unter Beweis stellt und einen spektakulären Kriminalfall aufklären muß. Er macht die Bekanntschaft einer Revuetänzerin mit besten Verbindungen zur Unterwelt und wird in einen Juwelendiebstahl verwickelt...

Wieder eine amüsante Kriminalkomödie. Dieser Film lief vor langen Jahren auch einmal im öffentlich-rechtlichen TV.

In einer Nebenrolle sieht man den jungen Georg Thomalla.

Paul Verhoeven sieht man in den 60er-Jahren u.a. in dem Krimi-Dreiteiler "Babeck" als verhinderten Killer in der ersten Folge "Ein Sarg aus Genua". In dieser Folge spielt er mit seiner Schwiegertochter Senta Berger zusammen.

Franz Schafheitlin der in diesem Film einen Regierungsrat spielt, spielte in den 60er-Jahren in "Die toten Augen von London" den Sir Archibald und in der legendären SF-Fernsehserie "Raumpatrouille" den Sir Arthur.

Der Regisseur Robert A. Stemmle verfaßte in den 60er-Jahren u.a. die  Drehbücher zu folgenden Filmen:

"Das Ungeheuer von London City", "Die Gruft mit dem Rätselschloß", Die Pyramide des Sonnengottes", "Der Henker von London", "Old Shatterhand", "Das Testament des Dr. Mabuse" "Die seltsame Gräfin".

 


 

 

 

 

Die unheimliche Wandlung des Alex Roscher (1942/43)

Der untadelige Zollgrenzer Alex Roscher stellt Schmuggler bei einem illegalen Grenzübertritt. Sie wollten den aus einem Bremer Museum gestohlenen "Spiegel der Helena" über die Grenze schaffen.
Ein Schmuggler wird bei dem Schußwechsel getötet, der Rest flieht. Der Grenzer Roscher wird angeschossen. Er wird zu seinem Vorgesetzten bestellt und erwartet eine Beförderung. Stattdessen kommt er mißmutig zurück, er erhielt einen Verweis. Er vernachlässigt seinen Dienst, beginnt zu trinken und verfällt dem Glücksspiel. Die Schmugglerorganisation hat in bald in der Hand. Seine Kameraden u. seine Familie wenden sich von ihm ab.
Als er die Schmuggler über die Grenze lotsen soll kommt es wiederum zu einer Schießerei und zur Zerschlagung der Schmugglerorganisation. Roscher hatte von seinem Vorgesetzten nämlich den schweren Auftrag erhalten, sich bei seinen Kameraden und seinem persönlichen Umfeld unglaubwürdig zu machen, damit er als angeblich gestrauchelter Beamter in die Fänge der Schmugglerorganisation gerät, um diese von innen zu unterwandern und an den Chef heranzukommen.
Der Film sollte erst "Der Spiegel der Helena" heißen, wurde dann aber umgetitelt.
Das Motiv des gestrauchelten Polizisten der sich mit Kriminellen einläßt, dies jedoch alles nur vortäuscht um die Bande auszuheben, ist auch heute noch ein beliebtes Motiv vieler Kriminal- und Polizeifilme.
Der junge Rudolf Prack, der hier den Grenzer spielt, hatte seine Glanzeszeiten im Film noch vor sich. In den 50er-Jahren war er der Star vieler Heimat- und Liebesfilme. In den 60er-Jahren hatte er auch eine eigene Vorabendserie in der ARD: "Landarzt Dr. Brock".
Den Chef der Schmugglerbande, einen Zahnarzt, spielt Ernst Fritz Fürbringer. Hier wirft die Darstellung des Gangsterbosses Connor in dem Wallace-Film "Die Gruft mit dem Rätselschloß" schon seine Schatten voraus.
Interessant ist auch, daß Fürbringer in diesem Film als Schmuggler-Chef eine Vorliebe für Modell-Segelschiffe hat. Im Durbridge-Straßenfeger "Tim Frazer", in dem er sich als der Chef der Spionageorganisation entpuppt, hat er ebenfalls diese Vorliebe.
Der Regisseur Paul May führte in den 60er-Jahren Regie bei dem Film "Scotland Yard jagt Dr. Mabuse" u. bei den Durbridge-Straßenfegern "Melissa" u. "Die Schlüssel".

Darsteller:
Rudolf Prack - Zollbeamter Alex Roscher
Ernst Fritz Fürbringer - Dr. Eveillard
Annelies Reinhold - Margot Marsan
Oskar Sima - Wettich
Viktor Afritsch - Jonny
Walther Jung - Oberregierungsrat Bratt
Regie: Paul May
Dreharbeiten: 01.12.1942 - 01.1943 in Kitzbühel
Erstaufführung: 09.12.1943, Berlin