Links zu den Filmen des betr. Jahres
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Darsteller: Kirsten Heiberg - Agentin Lisaweta Jutta Freybe - Dr. Christa Fischer Harald Paulsen - Agent Smirnoff Otto Gebühr - Geheimrat Fischer Rolf Weih - Axel Rüdiger Jaspar von Oertzen - Hauptmann Hartung Josef Sieber - Berger Hermann Brix - Kriminalkommissar Freise Regie: Erich Engels Außenaufnahmen: Umgebung von Berlin Uraufführung: 32.12.1943, Berlin, Germania-Palast
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Die Goldene Spinne (1943)
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| Um 9 kommt Harald (1943) Edith Gedeye hat mit ihrem Vormund Konsul Schober eine Auseinandersetzung wegen ihres Verlobten Harald. Als Edith am nächsten Tag das Haus verlassen will, wird der Konsul vom Hausdiener tot aufgefunden. Der herbeigerufene Arzt vermutet eine Vergiftung und schaltet die Kriminalpolizei ein. Bald fällt der Verdacht auf Edith und Harald. Doch bei der Gerichtsverhandlung nimmt jeder der beiden die Schuld auf sich um den anderen zu entlasten. Es stellt sich jedoch heraus, daß der Konsul das Opfer eines Unfalls wurde. In das für ihn bereitgestellte Glas Wasser mit den bereits abgezählten Herztropfen träufelte er selbst noch einmal dieselbe Dosis hinein. An dieser Überdosis ist er dann gestorben. Kurzweiliger Kriminalfilm, der auch schon in den öffentlich-rechtlichen Programmen lief. Der spätere Wallace-Veteran Hans Nielsen spielt hier den Rechtsanwalt und seine Rechtsanwaltskollegin wird von Anneliese Uhlig dargestellt, der späteren Europol-Chefin in der Serie "Okay S.I.R.". Darsteller: Irene v. Meyendorff - Edith Gedeye Anneliese Uhlig - Rechtsanwältin Dr. Reinhardt Werner Fuetterer - Harald Heimendahl Hans Nielsen - Rechtsanwalt Dr. Tromsa Roma Bahn - Wirtschafterin Heimendahl Josef Sieber - Hausdiener Paul Winkelmann Herbert Hübner - 1. Gerichtsvorsitzender Otto Graf - Staatsanwalt Albert Florath - Finanzier Brunnen Ellen Bang - Illa Weißmantel Hellmut Helsig - Kriminalkommissar Josef Kamper - Kriminalassistent Werner Pledath - Arzt Dr. Böhm Willi Rose - Taxifahrer u. a. Regie: Carl Boese Dreharbeiten: 07.06.1943 - August 1943 Erstaufführung: 06. Januar 1944, Berlin, Palladium Baerwaldstraße
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![]() Darsteller: Paul Verhoeven - Krimiautor Paul Sanders Gretl Schörg - Revue Star Colette Francis Harald Paulssen - Ganove Fergusson Paul Henckels - Kriminalbeamter a.D. Caspar Natter Franz Schafheitlin - Regierungsrat Romberg u.a. Regie: Robert A. Stemmle Uraufführung: 12.05.1944, Berlin, U.T. Kurfürstendamm
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Herr Sanders lebt gefährlich (1943) Herr Sanders, ein bislang erfolgreicher Autor von Kriminalromanen, muß von seinem Verleger erfahren, daß die Verkaufszahlen zurückgehen. Außerdem stammen die geschilderten Kriminalfälle alle aus dem Archiv seines Freundes, einem Kriminalbeamten a.D. Die Lösung des Probelms sieht Sanders darin, daß er selbst als Detektiv seine Fähigkeiten unter Beweis stellt und einen spektakulären Kriminalfall aufklären muß. Er macht die Bekanntschaft einer Revuetänzerin mit besten Verbindungen zur Unterwelt und wird in einen Juwelendiebstahl verwickelt... Wieder eine amüsante Kriminalkomödie. Dieser Film lief vor langen Jahren auch einmal im öffentlich-rechtlichen TV. In einer Nebenrolle sieht man den jungen Georg Thomalla. Paul Verhoeven sieht man in den 60er-Jahren u.a. in dem Krimi-Dreiteiler "Babeck" als verhinderten Killer in der ersten Folge "Ein Sarg aus Genua". In dieser Folge spielt er mit seiner Schwiegertochter Senta Berger zusammen. Franz Schafheitlin der in diesem Film einen Regierungsrat spielt, spielte in den 60er-Jahren in "Die toten Augen von London" den Sir Archibald und in der legendären SF-Fernsehserie "Raumpatrouille" den Sir Arthur. Der Regisseur Robert A. Stemmle verfaßte in den 60er-Jahren u.a. die Drehbücher zu folgenden Filmen: "Das Ungeheuer von London City", "Die Gruft mit dem Rätselschloß", Die Pyramide des Sonnengottes", "Der Henker von London", "Old Shatterhand", "Das Testament des Dr. Mabuse" "Die seltsame Gräfin".
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Die unheimliche Wandlung des Alex Roscher (1942/43)
Der untadelige Zollgrenzer Alex Roscher stellt Schmuggler bei einem illegalen
Grenzübertritt. Sie wollten den aus einem Bremer Museum gestohlenen "Spiegel der
Helena" über die Grenze schaffen.
Ein Schmuggler wird bei dem Schußwechsel getötet, der Rest flieht. Der Grenzer
Roscher wird angeschossen. Er wird zu seinem Vorgesetzten bestellt und erwartet
eine Beförderung. Stattdessen kommt er mißmutig zurück, er erhielt einen
Verweis. Er vernachlässigt seinen Dienst, beginnt zu trinken und verfällt dem
Glücksspiel. Die Schmugglerorganisation hat in bald in der Hand. Seine Kameraden
u. seine Familie wenden sich von ihm ab.
Als er die Schmuggler über die Grenze lotsen soll kommt es wiederum zu einer
Schießerei und zur Zerschlagung der Schmugglerorganisation. Roscher hatte von
seinem Vorgesetzten nämlich den schweren Auftrag erhalten, sich bei seinen
Kameraden und seinem persönlichen Umfeld unglaubwürdig zu machen, damit er als
angeblich gestrauchelter Beamter in die Fänge der Schmugglerorganisation gerät,
um diese von innen zu unterwandern und an den Chef heranzukommen.
Der Film sollte erst "Der Spiegel der Helena" heißen, wurde dann aber
umgetitelt.
Das Motiv des gestrauchelten Polizisten der sich mit Kriminellen einläßt, dies
jedoch alles nur vortäuscht um die Bande auszuheben, ist auch heute noch ein
beliebtes Motiv vieler Kriminal- und Polizeifilme.
Der junge Rudolf Prack, der hier den Grenzer spielt, hatte seine Glanzeszeiten
im Film noch vor sich. In den 50er-Jahren war er der Star vieler Heimat- und
Liebesfilme. In den 60er-Jahren hatte er auch eine eigene Vorabendserie in der
ARD: "Landarzt Dr. Brock".
Den Chef der Schmugglerbande, einen Zahnarzt, spielt Ernst Fritz Fürbringer.
Hier wirft die Darstellung des Gangsterbosses Connor in dem Wallace-Film "Die
Gruft mit dem Rätselschloß" schon seine Schatten voraus.
Interessant ist auch, daß Fürbringer in diesem Film als Schmuggler-Chef eine
Vorliebe für Modell-Segelschiffe hat. Im Durbridge-Straßenfeger "Tim Frazer", in
dem er sich als der Chef der Spionageorganisation entpuppt, hat er ebenfalls
diese Vorliebe.
Der Regisseur Paul May führte in den 60er-Jahren Regie bei dem Film "Scotland
Yard jagt Dr. Mabuse" u. bei den Durbridge-Straßenfegern "Melissa" u. "Die
Schlüssel".
Darsteller:
Rudolf Prack - Zollbeamter Alex Roscher
Ernst Fritz Fürbringer - Dr. Eveillard
Annelies Reinhold - Margot Marsan
Oskar Sima - Wettich
Viktor Afritsch - Jonny
Walther Jung - Oberregierungsrat Bratt
Regie: Paul May
Dreharbeiten: 01.12.1942 - 01.1943 in Kitzbühel
Erstaufführung: 09.12.1943, Berlin