Links zu den Filmen des betr. Jahres
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Der große Preis (1943/44) Obermeister Kramp, beschäftigt in einem Autowerk, arbeitet nebenher an der Fertigung eines Leichtmetallkolbens. Seinem alten Freund Greininger, der in dem Werk angestellt wird, erzählt Krampf von seiner geheimen Erfindung. Als Kramp einen Herzanfall erleidet und daraufhin zur Kur muß, stellt er nach seiner Rückkehr fest, daß Greininger seine noch nicht ausgereifte Erfindung gestohlen und diese verkauft hat. Greininger wiederum wird von einem geheimnisvollen Van Roon erpresst, für den er schon früher als Werkspion tätig war. Kramp sucht Greininger wutentbrannt auf. Es kommt zu einem Handgemenge, bei dem Greininger unglücklich stürzt und zu Tode kommt. Doch von seinem Kollegen, dem Ingenieur Westhoff bestärkt, stellt sich Kramp nicht der Polizei, sondern arbeitet weiterhin mit ihm fieberhaft an seiner Erfindung. Westhoff hat sich inzwischen auch in Kramps älteste Tochter Fanny verliebt. Die Polizei kommt Kramp jedoch auf die Schliche. Bei der Gerichtsverhandlung wird er freigesprochen und Dank seines inzwischen fertiggestellten Leichtmetallkolbens erringt der Fahrer seines Autowerks am Nürburgring den Großen Preis. Ein Kriminalfilm indem es um Werkspionage geht, natürlich garniert mit einer Liebesgeschichte. Nach 1945 als Propagandafilm von den Siegermächten verboten, obwohl keine einzige NS-Propagandasequenz darin vorkommt. - Regisseur Karl Anton wird 1960 die Regie beim Wallace-Film "Der Rächer" führen - Otto Wernicke ist diesmal nicht der ermittelnde Kommissar, sondern der wird von O.E. Hasse gespielt - Der spätere Wallace-Veteran Franz Schafheitlin ist der erpresste Werkspion - Der junge Georg Thomalla spielt einen Automechaniker
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Der Täter ist unter uns (1943/44)
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Orientexpress (1943/1944) In einem Balkanland wird der Orientexpress in einem Tunnel zum Stehen gebracht. Ein Unbekannter hat die Notbremse gezogen. In einem Abteil liegt der ermordete Rechtsanwalt Branko. Kommissar Iwanowitsch hat eine Menge zu tun um die anwesenden Reisenden zu verhören. Der Kommissar merkt bald, daß einige der Fahrgäste ein Motiv haben... Dieser Film lief auch schon im öffentlich-rechtlichen TV-Programm. Dieses Studioprodukt besteht nur aus Dialog. Paul Dahlke spielt wieder den Ermittler. Als seinen Assistenten sehen wir Joseph Offenbach, der spätere "Papa Scholz" der "Unverbesserlichen". Der "Running Gag" in diesem Film ist, daß Joseph Offenbach sehr nervös als werdender Vater auf den erlösenden Anruf wartet und dann weitere Anrufe für ihn kommen, in denen er mitgeteilt bekommt, daß er erneut Vater wird. Joseph Offenbach spielte in den 60er-Jahren auch kleine Nebenrollen in den zwei Wallace-Filmen: "Der Fälscher von London", hier als "Blonberg", sowie in "Die toten Augen von London" als Totengräber. Darsteller: Paul Dahlke - Kriminalkommissar Iwanowitsch Joseph Offenbach - Kriminalanwärter Balaban Siegfried Breuer - Baron Hübner Lisa Siebel - Frau Dr. Geldern Rudolf Prack - Diener Franz Oskar Sima - Journalist Mischa Kober u.a. Regie: Viktor Tourjansky Uraufführung: 08.03.1945, Berlin, Tauentzien Palast |
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Der Verteidiger hat das Wort (1943/1944)
Der Juwelier Fabian wird am Tag vor seiner Hochzeit verhaftet. Er soll seine geschiedene Frau, die Tänzerin Ria Norady ermordet haben. Sein zukünftiger Schwiegervater Justizrat Jordan, ein berühmter Strafverteidiger glaubt an seine Unschuld und übernimmt dessen Verteidigung. Da aber keine Beweise zugunsten seines zukünftigen Schwiegersohnes vorliegen, geht er selbst daran den wahren Mörder zu entlarven. Hier habe ich mir auch überlegt ist es mehr ein Gerichts- oder ein Kriminalfilm. In diesem Falle tendiere ich persönlich aber mehr zum Kriminalfilm. Heinrich George (der Vater von Götz "Schimmi" George) spielt hier großartig den Strafverteidiger, der am Schluß in einem hervorragenden, engagierten Plädoyer den Hergang der Tat schildert und den wahren Mörder entlarvt. "Bösewicht vom Dienst" Rudolf Fernau ist in diesem Film diesmal der in die Mühle der Justiz geratene, unschuldig angeklagte Juwelier Fabian. Claus Clausen spielt den Staatsanwalt, knallhart und blond-gescheitelt, Idealtyp der damaligen Zeit. Der Regisseur Werner Klingler führte später Regie bei dem Bryan Edgar Wallace Film "Das Geheimnis der schwarzen Koffer" (1961/1962), sowie bei "Das Testament des Dr. Mabuse" (1962). In gewisser Weise nimmt dieser Film schon Elemente der Serie "Ein Fall Für Zwei" vorweg, nur ohne Matula. Dieser Film lief früher auch schon im öffentlich-rechtlichen TV.
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Schuß um Mitternacht (1944) Kriminalrat Christian Katte wird von seinem Chef auf Urlaub geschickt. Das paßt ihm gar nicht, denn schon seit zwei Jahren ist er hinter dem Verbrecher Holsten her ohne ihn zu fassen. Er nimmt mit seiner Frau Quartier in der Fremdenpension Schloß Löwenberg, die von Kathrin von Hagen erfolgreich betrieben wird. Kathrin von Hagen hat noch ein ausgefallenes Hobby, sie verfaßt Kriminalstücke. Der Verleger Brand, der ebenfalls im Hotel zu Gast ist, hält nichts von ihrem neuen Stück. Daher soll eine Schlüsselszene des Kriminalstücks in der Bibliothek aufgeführt werden, um es dem Verleger doch noch schmackhaft zu machen. Der Schauspieler Roderich Halden wird beauftragt, sich als Räuber zu verkleiden um anschließend die ahnungslose, versammelte Gesellschaft in der Bibliothek auszurauben. Doch aus der dramatischen Inszenierung wird bald Realität. Der Schauspieler wird im Garten niedergeschlagen und des Schmuckes beraubt. Kriminalrat Katte tritt nun in Aktion. Es stellt sich bald heraus, daß der Fall mit dem von ihm lange gesuchten Verbrecher Holsten zusammenhängt... Ein harmloses, amüsantes Kriminalkammerspiel der Bavaria. Die Polizisten tragen in diesem Film Fantasieuniformen. Die spätere Wallace-Veteranin Mady Rahl spielt hier die Schloßherrin und Kriminalschriftstellerin. Auch dieser Film ist wieder ein sogenannter "Überläufer". Er wurde bereits im Frühjahr 1944 produziert, kam aber erst 1950 in die Kinos. Darsteller: Mady Rahl - Kathrin von Hagen Albert Matterstock - Verleger Thomas Brand Jakob Tiedtke - Kriminalrat Christian Katte Ida Wüst - Lisa Katte Theo Lingen - Schauspieler Roderich Halden Hilde Hildebrand - Schauspielerin Elvira Carl Günther - Professor Peters Joe Stöckel - Bierbrauer Bachmann u. a. Regie: Hans H. Zerlett Dreharbeiten: März - April 1944 Erstaufführung, Berlin, 01.09.1950 |
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| Die Nacht der Zwölf (1944) Leo Lanski ist ein skrupelloser Hochstapler der schon viele Frauen von sich abhängig gemacht und um ihr Geld gebracht hat. Bei seinem ganz großen Coup umgarnt er die reiche Frau von Droste, die zu seinen Gunsten das Testament geändert hat. Er ermordet sie und tarnt die Tat als Unglüchsfall. Für sich selbst konstruiert er ein raffiniertes Alibi. Aber der verschuldete Villenbesitzer Schliemann beobachtet Lanski, als er sich aus der Villa von Frau Droste abseilt. Lanski gerät zwischen zwei Fronten. Er sitzt in der Zwickmühle zwischen der ermittelnden Kripo und Schliemann, der ihn erpresst. Um den Erpresser ruhig zu stellen, plant er ein neues Verbrechen und tappt in die Falle von Kriminalrat Rohrbach... Ferdinand Marian glänzt wieder einmal als eiskalter Verbrecher. Rudolf Fernau steht in diesem Film auf der richtigen Seite des Gesetzes. Er spielt hervorragend den ermittelnden Kriminalrat Rohrbach. Die spätere Wallace-Veteranin Mady Rahl, spielt hier, jung und zum Anbeißen gutaussehend die abhängige Freundin des Hochstaplers Leo Lanski. Dieser Film ist ein sogenannter "Überläufer". Das heißt, es ist ein Film, der noch vor Kriegsende fertiggestellt wurde, aber erst einige Zeit nach dem Krieg in die Kinos kam. Dieser Film lief vor langer Zeit auch im öffentlich-rechtlichen TV. Darsteller: Rudolf Fernau - Kriminalrat Rohrbach Ernst Karchow - Kriminalkommissar Johst Kurt Müller-Graf - Kriminalinspektor Heinze Ferdinand Marian - Leopold Lanski Oskar Sima - Villenbesitzer Schliemann Mady Rahl -. Lily Kruse Alice Treff - Erika Petzold. Regie: Hans Schweikart Dreharbeiten: Sept. - Dez. 1944; Berlin u. Umgebung Erstaufführung, Berlin, 13.10.1949
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