
 |
 Ruf an
das Gewissen (1944/45)
Volkmar Hollberg ist der erfolgreiche Autor von Kriminalhörspielen. Sein
Freund Kriminalrat Husfeld will ihn dazu überreden, den Mordfall an einer
Tänzerin als Hörspiel in der Reihe "Rätselhafte Mordfälle" neu
aufzubereiten, der zehn Jahre zurückliegt.
Hollberg ist davon nicht sehr begeistert. Er war damals als Zeuge in den
Fall verwickelt, als er in der Mordnacht bewusstlos in der Villa der
Ermordeten aufgefunden wurde.
Husfeld erhofft sich nach der Ausstrahlung der Sendung neue Hinweise auf den
wahren Mörder. Denn die Frau, die für dieses Verbrechen schuldig gesprochen
wurde, hält er nach wie vor für unschuldig.
Viele Leute, die vor zehn Jahren mit diesem Fall zu tun hatten, werden vor
der Ausstrahlung des Hörspiels sichtlich nervös.
Kriminalrat Husfeld entlarvt zum Schluß nicht nur den wahren Täter, samt
seinem raffinierten Alibi-Trick, sondern deckt auch noch einen Fall von
Rauschgifthandel auf, der am Rande mit dem Mord zusammenhängt.
Dieser Film ist ebenfalls ein "Überläufer". Er kam erst einige Jahre nach
der Fetigstellung in die Kinos.
Anneliese Uhlig, die in den 70er-Jahren als Europol-Chefin in der
ARD-Vorabendserie "Okay S.I.R." fungiert, spielt in diesem Kriminalfilm
ebenfalls mit.
Der Regisseur Karl Anton, führte 1960 die Regie bei dem Edgar Wallace Film
"Der Rächer".
Darsteller:
Karl Ludwig Diehl - Kriminalrat Husfeld
Werner Hinz - Schriftsteller Volkmar Hollberg
Gustav Diessl - Dr. Grogor Karpinski
Käthe Haack - Helga Andree
Marina v. Ditmar - Tochter Ingrid Andree
Anneliese Uhlig - Senora de la Serna
Andrews Engelmann - Jan Puchulla
Harald Paulsen - Korfiz
Herbert - Hübner - Gröner
Regie: Karl Anton
Dreharbeiten: Aug. - Sept. 1944, Umgebung von Prag
Uraufführung: 11.10.1949, Wien |